LOGOS LOUNGE: Spiritus caro vivificat I 01: Wer ist "der" Geist?

Shownotes

Mit: Sr. Britta Müller-Schauenburg CJ – Theologin · Ordensfrau · Ignatianische Spiritualität Kirsten Mulach – Konvertitin · Medienmacherin · Geisteswissenschaftlerin

Alle Folgen – Spiritus Caro Vivificat:

Pfingstsonntag: 📌 Folge 01 – Wer ist „der" Geist? | Alltag · Unterscheidung · Glaube · 📌 Folge 02 – Woher kommt er – wohin geht er? | Stille · Führung · Conversatio in Spiritu 📌 Folge 03 – Wie wirkt der Geist? | Filioque · Ost-Westkirchen · Konfessionsvielfalt

Pfingstmontag: 📌 Folge 04 – Wie spricht der Geist heute? | Liturgie · Sinnlichkeit · Schönheit 📌 Folge 05 – Warum ist der Geist im Leib? | Vernunft · Erfahrung · Gemeinschaft 📌 Folge 06 – Was heißt es heute „gesandt zu sein"? | Digitalisierung · Erwartung · Pfingsten

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich meine, wenn ich jetzt Ihnen zuhör und mir den Heiligen Geist vor wie ein Geist bis zu dem was Sie jetzt gerade geschildert haben.

00:00:06: Haben wir auch sie im Prozess durchlaufen?

00:00:10: Wie ist der zustande gekommen?

00:00:12: Wie hat sich der bei Ihnen gezeigt?

00:00:14: Zwei schöne Fragen die ich glaube unterscheiden würde auch indem wir hier mit dem Thema sitzen also wieder zustande kam.

00:00:26: es würde ich jetzt von heute aus bestreiben.

00:00:27: da hat der heilige geist sehr viel sehr wirken müssen oder auch so führen.

00:00:32: das denkt manchmal Was hat er sich mühen müssen?

00:00:36: Also mich von da, wo ich sozusagen war.

00:00:40: Bis er mich da irgendwie in diese ... Da, wo Ich jetzt

00:00:43: sitze.

00:01:24: Herzlich willkommen zu Medina Postel!

00:01:26: Herzlich Willkommen zur Logos-Launch wenn der Glaube ins Gespräch kommt.

00:01:30: heute zu Gast bei Schwester Britta Müller Schauenburg in der Kongregat Zio Jesio in Nymphenburg.

00:01:36: Herzig Willkommen!

00:01:38: Herzlich Willkommen Frau Mulach.

00:01:39: schön dass Sie da sind

00:01:41: Schwester Britta, wir sind ja hier in direkter Nähe zum heiligen Geist.

00:01:45: Wo befinden wir uns eigentlich jetzt genau?

00:01:48: Also das ist unsere Kirche von dem Nürnchenburger Kloster.

00:01:52: Das ist aus den Jüngsten.

00:01:54: Wir haben hier bis im November das vergangenen Jahres mit einer großen Schwesterngemeinschaft gelebt und an dieser Kirche habe ich meinen Ewigprofess abgelegt und jeden Morgen gebetet.

00:02:04: also für mich ist es ein ganz... Geisterfilter und sehr, sehr kussbarer liebevoller Ort.

00:02:11: Und wir sitzen jetzt hier tatsächlich in der Nähe des Heiligen Geistes.

00:02:15: Umso mehr freue ich mich dass Sie das möglich gemacht haben, dass sie das Gespräch hier führen dürfen denn tatsächlich ist ja auch der heilige Geist unser Thema und wie sie ja auch im Vorgespräch, wie ich Ihnen das ja auch schon geschildert hatte, meinen Podcast noch nicht so lange kennen.

00:02:31: Ich bin also Konvertitin, ich bin vor zwei Jahren in die katholische Kirche eingetreten.

00:02:37: nach einer Odyssee an Irrungen und Wirrungen habe aber relativ lange mich dann zwölf dreizehn Jahre mittlerweile vielleicht sogar vierzehn Jahre mit dem katholischen Glauben auseinandergesetzt versucht mich dem kartholischen Glaubens zu nähern bevor ich da vor zwei jahren eingetreeten bin.

00:02:55: Und wenn man so von außen kommt wie ich, gibt es natürlich in der katholischen Kirche im katholischen Glauben ein paar Aspekte.

00:03:04: Ja die sind nicht ganz einfach vom Verständnis her und der heilige Geist ist so ein Aspekt.

00:03:11: also wenn ich das kurz aushören darf einfach zur Erläuterung Ich habe mich sehr viel mit dem Geist beschäftigt.

00:03:17: Also ich hab viel mit Geist und dem Verständnissen von Geist In der Philosophie mich auseinander gesetzt dann über den Buddhismus, den Zen-Budismus Ken Wilber kennengelernt und da ging es eigentlich um ein Verständnis des Geistes als Ja, das ist mehr ein Bewusstseinsfeld.

00:03:37: Also da ist das Verständnis, dass Geist etwas sehr Transcendentes und etwas sehr transpersonales ist.

00:03:44: Also losgelöst von einer Person über eine Person hinausgehend.

00:03:50: Das ist mehr Einbewusstseinfeld in das man eintauchen, in das Man sich hinein entwickeln kann.

00:03:56: Später bin ich dann über Paramahansa Yogananda.

00:03:59: Das is ein Vedantischer Mönch!

00:04:03: Und der hat eher das Empfinden, dass Geist etwas ist was wir von innen heraus nach außen bringen dürfen.

00:04:11: Also Geist ist etwas, was in uns wohnt aber was wir durch einen lebenslangen Prozess hin in etwas Göttliches entwickeln können.

00:04:19: also Wir können quasi Gott ähnlich werden indem wir ein Prozess, ein Bewusstseinsprovezest abwickeln und beide Aspekte haben mich schon auch tief geprägt.

00:04:31: Also es waren Aspekte, wo ich in eine starke Tiefe zu mir selber gefunden habe.

00:04:37: Wo ich auch Themen in mir selber aufgelöst habe sehr viel über mich selbst erfahren habe aber eines Tages festgestellt habe Ich bin zwar in einer sehr großen Tiefe Aber da gibt's nur mich... also da gab's kein Gegenüber Da war ich sehr alleine und sehr zurück gelassen bis sich dann eine Erfahrung gemacht habe Auf einmal jemand begegnet ist, dass auf einmal jemand mich gerufen hat und eine Antwort wollte.

00:05:09: Und anders kann ich es nicht beschreiben.

00:05:11: so war dieser Prozess und der hat dann den Prozess eingeläutet zu sagen okay Ich bin in dieser Tiefe nicht alleine.

00:05:19: da ist jemand der mir begegnete Und im weiteren Verlauf habe ich für mich dann festgestellt, das war so der Beginn meiner Reise in den katholischen Glauben.

00:05:29: Mich mehr damit auseinanderzusetzen und das war dann so der Beginn der Reise zu sagen okay Der heilige Geist scheint also kein Was zu sein sondern scheint mehr ein Wehr zu sein.

00:05:43: Und nach meiner langen Ausführung gebe ich jetzt diese Frage an Sie direkt weiter.

00:05:47: Ich freue mich sehr, dass Sie sich heute dazu bereit erklärt haben dieses Thema gerade zu Pfingsten Heiligergeist doch mit mir noch einmal von der anderen Seite zu beleuchten.

00:05:58: Wer ist denn dieser heilige Geist?

00:06:02: Wer ist der heiligen

00:06:03: Geist?!

00:06:04: Also zuerst möchte ich sagen das es ja auch keine einfache Frage ist wenn man nicht gerade eben konvertiert.

00:06:13: Der Heilige Geist ist vielleicht von den drei göttlichen Personen, Vatersohn und Heiliger Geist herausfordernd zu beschreiben und zu fassen.

00:06:26: Obwohl er vielleicht die nächste und vertrauteste Person auf andere Weise auch ist.

00:06:33: Also dass sie diesen Schritt gemacht haben vom Was zum Wehr.

00:06:37: Sie haben es jetzt gar nicht genau beschrieben woran sie gemerkt haben das das jemand is'.

00:06:42: Das interessiert mich sehr, denn das ist ja wahrscheinlich schon mal ein ganz... also wo man wirklich mit dem Christentum diesen Schritt zentral macht.

00:06:51: Nur dass es wirklich eine Person ist vom Geist die Rede ist überall und in der Philosophie und in ganz vielen Stellen.

00:07:00: aber zu dieser göttlichen Person an, die das Bekenntnis des christliche Bekenntnisses bekennt Wie haben Sie das gemerkt?

00:07:06: Dass es eine Person isst Also wer?

00:07:11: weil es sehr greifbar war.

00:07:13: Also, es war etwas was sich in mir gezeigt hat von dem ich aber ganz klar definieren konnte das bin nicht ich.

00:07:20: Das ist so ein Gefühl gewesen also Gefühl.

00:07:23: Ich habe immer ein bisschen Schwierigkeiten das als gefühl zu bezeichnen weil Es Nicht wirklich eine emotion ist sondern es war mehr ein wahrnehmen.

00:07:30: also es war Das Wahrnehm einer inneren gewissheit die ich da in mir gespürt habe und dass war Greifbar.

00:07:41: Das war sehr greifbar, das war in meinem Fall auch sehr klar und eindeutig.

00:07:49: Ich wusste sofort wer dazu mir spricht ohne dass ich das vom Kopf her hätte wissen können weil es ich damals nicht auf dem christlichen Weg war.

00:07:59: aber ich wusste dass das etwas ist was sich wie Führung anfühlt.

00:08:04: das war wie eine innere Gewissheit Das war ein inneres Bewusstsein und das war ganz anders als all das, was ich vorher mit Geist- und Bewusstsein in Verbindung gebracht habe.

00:08:17: Und diese Führung ist etwas... wie soll ich sagen?

00:08:23: Das klingt jetzt ein bisschen absurd aber so hab' ich's wahrgenommen!

00:08:26: Das ist wie ein Muskel, den man trainiert also dieses Wahrnehmen der geistigen Führung, des heiligen Geistes.

00:08:34: Ich glaube schon dass man sich dem zuwenden kann.

00:08:37: also es ist immer noch eine Frage inwieweit natürlich dann der heilige Geist als Gnade sich einem zeigt und einem nähert.

00:08:45: aber ich glaube die Bereitschaft sich dafür zu öffnen war glaube ich da und das war ein Moment wo das dann auch so geschehen ist und ich wusste es einfach Eher ein Gefühl gewesen von einer inneren Gewissheit.

00:08:58: Und in meinem Fall war es kein Flüstern, war es auch keine weiße Taube, sondern es war wirklich ... Ich sag jetzt mal ein Feuer das entbrannt ist!

00:09:06: Das war also sofort... ich würde das jetzt auch mit dem Wort wie Leidenschaft, also es waren eine Begeisterung Es war etwas da was ich nicht einfach ignorieren konnte.

00:09:16: Also ich wusste so fort in dem Moment wo mir das jetzt sage ich mal wiederfahren ist, ich wusse auch sofort dass das jetzt etwas Bleibendes ist, das war da ist was.

00:09:26: Das hat alles

00:09:27: verändert.".

00:09:30: Wenn man jetzt den Heiligen Geist natürlich war es dann so bei dieser Erfahrung ist es nicht geblieben weil ich bin auch ein Kopfmensch, also das heißt ich wollte ja schon verstehen was passiert da.

00:09:41: wieso fühle ich mich zu diesem katholischen Glauben hingezogen?

00:09:44: Warum fühle Ich mich angesprochen und dann habe ich mich damit beschäftigt Und es ist schon erstaunlich, dass der Heilige Geist einem natürlich in völlig verschiedenen Symbolformen erscheint.

00:09:57: Also am Anfang begegnet er einem ja eher als Flüstern auch als Schöpfergeist.

00:10:04: Der Geist Gottes ist bei der Schöpfung der Welt dabei.

00:10:07: Später sieht man ihn dann mal als Flüstern, als Atem, als Feuer und als Taube – wie kann man diese ganzen Vielseitigkeiten des heiligen Geistes verstehen?

00:10:21: Für mich ist ja vor allem der Trüstergeist, der Trost, der gesendet wird.

00:10:25: Auch der Jesus dann von Jesus versprochen wird.

00:10:29: Der ein leises Flüstern ist oder eben auch vor allem als Stimme.

00:10:35: Deswegen hat mich so interessiert wie Sie gesagt haben sie haben es irgendwie gemerkt dass das ein Wehr ist und Stimme ist für mich jedenfalls stark verbunden mit Person jemandem was zu sagen hat, der mir etwas sagt.

00:10:52: Aber wie kann man jemandem erklären, dass der Heilige Geist eine Person ist?

00:10:56: Die sagten vorher so, er ist die dritte Person.

00:11:00: Erste Person ist Gottvater.

00:11:02: Zweite Person ist Jesus Christus.

00:11:03: Dritte Person ist der Heiligegeist.

00:11:07: Wie kommt dieses Verständnis ... Ich habe

00:11:09: das gelernt von der Kirche!

00:11:10: Muss ich zugeben also... Dass der Heiliger Geist ein Person ist muss sich zugeben, hab' ich gelernt oder empfangen aus der Lehre der Kirchen?

00:11:21: so einfach, dass vielleicht erst mal klingt.

00:11:22: Aber das ist sicher nicht etwas, worauf ich als Allererstes selbst gekommen wäre.

00:11:30: Deswegen hat mich das so interessiert, sondern ich kenne es irgendwie als Trost in den Wirkungen – als Feuer-, als Trust-, als innere Sicherheit oder auch als das Gegenteil, als innene Frage die so aufgeht, als Horizont, In unserer Tradition unterscheiden wir die Geist her, also den heiligen Geist zu diese stille Stimme, die mich führt.

00:11:55: Die mich durchs Leben führt, die auch ganz irgendwie unüberraschende Wege führt jedenfalls nicht unbedingt menschlich gesehen dieser linearen Wege führt.

00:12:06: Also so diese Stimme und dieses heilsame sanfte Tröstende von Gott Herkommende Aber zu all dem könnte ich ja auch noch in der menschlichen Sprache gesehen was sagen, so wie ich sage.

00:12:20: Das Feuer und das Wasser, das Leben – alles Begriffe mit denen wir den Heiligen Geist auch beschreiben tatsächlich?

00:12:27: Und die irgendwie neutral sind in unserer hinsichtlich deutschen Sprache.

00:12:35: also nicht ein Wehr- und dass ich das als Person erleben darf, soll.

00:12:43: Das habe ich aus der Lehre der Kirche wie so eine Art Vorschlag bzw eben das ist der Glaube auf den Ich zugehen kann nachdem ich ihn dann kenne und das war für mich eigentlich ne stark auch von außen angeregte Sache und ich finde das spannend weil diese starke Person also dass wir wirklich alles irgendwie durch dieses Person sein irgendwie durch Jesus Christus sich dieses Bild Gott ist Mensch geworden die alle drei göttlichen Personen als Personen zu versuchen, zu beschreiben.

00:13:14: Ich glaube das ist schon etwas sehr vielleicht noch spezifisches für das Christentum nicht in Konfessionen unterschieden.

00:13:22: Das ist das was alle gemeinsam haben und dass wir sogar noch den Geist versuchen oder auch wirklich empfinden als Person zu begreifen also dass die Person, die einzelne Person wirklich des Zentrum dieses ganzen Glaubens ist oder die drei Personen in ihrer Liebe, die der Geist ist.

00:13:40: Wenn man dann den Heiligen Geist im Glaubensbekenntnis beschreibt, als ich glaube an den Heiligengeist.

00:13:45: Was würden Sie denn dann konkret jemandem sagen der von außen sich nähert?

00:13:50: An was glaubt man denn?

00:13:53: am Heiligen geist, im Heiligengeist?

00:13:55: also das ist ja nur ein Satz Ich glaube an dem Heiligen-Geist aber was umfasst er alles?

00:14:00: Ja, genau.

00:14:01: Man kann jetzt viel aufsehen!

00:14:02: Ich fang gleich auch damit an aber ich möchte vielleicht als Anekdote aus meiner eigenen Kindheit sagen für mich war das auch erstmal Platz Halter.

00:14:09: Ich glaube an den Heiligen Geist.

00:14:11: also ich hab im Religionsunterricht gelernt zu beten und dann habe ich irgendwie begriffen da gibt es drei und dann hab' ich versucht das abends unter der Bettige zu verteilen gerecht Vater Sohn und Heiliger Geist.

00:14:24: Das hab ich auch schon mal irgendwo erzählt.

00:14:27: Geist konnte ich mir nicht vorstellen.

00:14:28: Ich habe mir tatsächlich wie ein Gespenst vorgestellt, so einen weißen Kuhkopf mit Hörnern.

00:14:33: Also fast ein bisschen wie eine

00:14:35: ganz

00:14:35: andere Religion.

00:14:36: Vorbohren bist du mit dem Niveau

00:14:37: gerade sagen?

00:14:37: Genau, also irgendwie... Geld

00:14:38: ist mehr!

00:14:40: Ja, irgendwie sowas.

00:14:41: und trotzdem hab' ich dann versucht eben zu reden, man versucht ...wie in Städtengespräch.

00:14:46: Ich kenne jemand nicht, ich verstehe vielleicht jemand nicht aber trotzdem zu hören und zu reden.

00:14:52: Also so an meiner eigenen Kindheit war da auch echt unklar und das fing es an.

00:14:57: Also wenn jetzt jemand von außen kommt und ich als mehr Erfahrung, wie kann ich da drauf zugehen?

00:15:04: Würde ich sagen das kann eigentlich nur das Zugehen.

00:15:07: an sich ist schon mal das.

00:15:08: Aus meiner Erfahrung das Wesentliche dass ich irgendwie Ausschau halte nach jemandem.

00:15:13: Und diese Lebenskraft die ich verspüre, die vielleicht auch oder immer... was wir da manchmal in der Kirchengeschichte auch umkämpft haben, ist dann nun außerhalb der Kirche auch unterwegs oder vor Christus schon gewesen.

00:15:26: Oder wie ist das eigentlich?

00:15:28: Gibt es denn jetzt nur in der Kirche?

00:15:29: Das sind ja auch wirklich ... Ja also ... Aber der eben auch vermittelt ist im Zwischenmenschlichen und in der Gemeinschaft der Glaubenden.

00:15:41: Und da auch wesentlich hingehört, diese Herausforderung darauf zuzugehen.

00:15:45: Das ist eigentlich schon mal das Wesentliche!

00:15:47: und die Ohren so groß zu machen.

00:15:49: Und dann erkennt man ihn doch stark, wenn es lebendig wird also wenn Leben gespürt werden kann.

00:15:58: Wenn ich spüre jetzt werde ich lebendige oder die andere Person wird lebendiger das wird zwischen uns lebendigen menschliche Personen.

00:16:07: Also das ist für mich glaube ich ein wesentlicher Erkennungszeichen und irgendwie auch der Humor.

00:16:13: Also wenn ich so ein bisschen dieses, was da aufgeht bei Humor.

00:16:17: Ich hatte einen kleinen Abstand zu mir selbst, Abstand in Anführungszeichen die Sachen auch von einer anderen Seite aussehen.

00:16:24: Ich kann auch über mich selbst munzeln und über andere oder ja aber gerade auch über sich selbst und diese Weite, die dann aufgeht also Leben und Weite Und das ist jetzt – ich meine es nicht als Gegensatz zur Tod Oder sterben Das ist für mich ganz wichtiger Teil des Lebens Aber eben irgendwie diese ... Ja, es gibt irgendwie die Zweitode.

00:16:45: Das unlebendig fühlen oder entfremdet fühlen war mal lang so ein wichtiger Begriff und bei mir sein auf meiner Spur in dem Lebendigen.

00:16:57: Und das kann ja sehr unterschiedlich sein!

00:16:59: Das kann mal Feuer sein und das kann auch mal Sturm sein und man leises Flüstern sein.

00:17:03: Da kann man sich schon fragen was es nicht sein könnte?

00:17:08: Wüsste ich jetzt spontan eher nicht, als was ist alles.

00:17:11: Man kann doch irgendwie ... Alles, was dann Leben ist Beziehung ist Wort ist Kann ein gutes Bild für den Heiligen Geist Aber da ein guter Ausdruck des Heiligen geistes sein.

00:17:24: aber sie haben jetzt auch viele Aspekte genannt wo man auch sagen könnte das Könnte auch in Richtung Psychologisierung des Geistes gehen.

00:17:34: also Trost ist Emotion.

00:17:36: Also das heißt, wie zeigt sich der Heilige Geist?

00:17:40: Ist er in Inspiration, ist er in Kreativität oder Beziehung?

00:17:46: im Trost haben Sie gesagt.

00:17:48: Das heißt, wo kann ich das nachvollziehen?

00:17:52: Wo spricht jetzt der Heiligegeist?

00:17:55: Oder sind das meine eigenen Gefühle und Gedanken, vielleicht auch meine eigenen Ideen?

00:18:01: Ja, das ist die Frage.

00:18:02: Das ganze große Feld der Unterscheidung der Geiste.

00:18:05: im ignatianischen Begleitungsgeschehen ist das ganz wichtig zu unterscheiden.

00:18:10: Der Ignatius von Loyola sagt es gibt irgendwie drei Stimmen Gottesstimme oder dieses heiligen Geistes also der Geist Gottes mein eigener Geist oder auch mal Splienvogel.

00:18:23: Da gibt's immer dieses Wortspiel.

00:18:24: Es sind die Taube und der Vogel Und eben auch der Bösegeist, weil auch der Teufel ist ein Geist in dem Sinne.

00:18:35: Das schlägt noch Transcendente eigentlich als das Mensch Fleisch gewordener Wort und Also geister gibt es verschiedene und Gottesgeist zu unterscheiden Ist nicht einfach nicht trivial schwer an irgendwelchen drei einfachen Kriterien Die man so tick boxmäßig abhakt.

00:18:53: dann haben wir den sonne.

00:18:54: aber Ignatius von Loyola

00:18:56: hat ja nun ganz konkrete Hinweise auch gegeben, wie das wieder ausgehen kann.

00:19:01: Vielleicht können Sie nie mal ganz kurz beschreiben?

00:19:04: Ja also es ist auch nicht so tickbocktmäßig aber es gibt Hinweise darauf und dass es ein individuelles Geschehen was einen Begleiter mit einem begleiteten Versuch zu erkennen oder auch im Gebet man versucht zu erkennen welcher Geist gerade spricht.

00:19:20: eins ist das was ich grad schon genannt habe ob es eben ins Leben führt.

00:19:27: Eins ist auch, was Ignatius relativ stark macht.

00:19:30: Ist ob es in die Ruhe führt oder so eine Art von Frieden, was er Trost nennt.

00:19:34: Also das muss jetzt nicht äußerlich irgendwie alles still werden kann auch das Gegenteil sein.

00:19:39: aber so ein Eindruck, dass es jetzt gut oder im der Bösegeist führt.

00:19:46: also auf einer ersten Ebene gesagt Insohneunruhe.

00:19:49: also mach selbst noch mal Zweifel wo eigentlich Die gar nicht so sich aus der Sache aus einem guten Sinne ergeben.

00:19:56: Manchmal gibt's auch Zweifel, die ergeben sich wichtigerweise so.

00:19:59: Dass man wieder aufs Gute gelenkt wird aber so diese Unruhe was Ignatius Mistros nennt das kann vom bösen Geist sein wobei er unterscheidet Auf einer anderen Ebene.

00:20:09: dann nochmal erst mal jetzt selber schon eine Person Die eigentlich so unterwegs zum Guten ist wie er das nennt ist ein bisschen ideal typisch bei der Person die schon ganz auf dem Weg zum guten ist da der gute Geist eben diesen Frieden auf dem Weg und der böse Geist macht unruhig, will abbringen.

00:20:28: Und ist das überhaupt?

00:20:29: Gibt es Gott überhaupt?

00:20:30: Und habe ich nicht irgendwie verpasst bei der letzten Verpassung nicht dabei irgendwas und so.

00:20:35: Aber wenn jemand auf diesem Weg nicht ist – und das kann jedem Menschen ja auch passieren also dass man irgendwie gerade in eine ganz andere Richtung rennt mit aller Kraft.

00:20:43: Dann ist es nämlich umgekehrt, deswegen auch nicht die Tickbox!

00:20:47: Dann ist das eher der gute Geist, der sagt ja du machst es richtig und genau so und betrink dich, dass ist das Leben.

00:20:53: also ich... Das ist jetzt auch schon wieder viel zu platt ne?

00:20:57: Und der gute geist macht dann unruhig.

00:21:00: Also das was man vielleicht als schlechtes Gewissen bezeichnen kann und den selten leisen Zweifel.

00:21:06: Ist das wirklich jetzt schon das was ich will soll womit's mir richtig gut geht On the long run.

00:21:13: Also da ist es nämlich umgekehrt, ne?

00:21:15: Die Wirkung weil die Richtung des Gehenden in der Gegensetzrichtung ist und so ist es eine Kunst das zu unterscheiden.

00:21:22: Wie hat sich das bei Ihnen abgezeichnet?

00:21:24: Ich meine wenn ich jetzt Ihnen zuhöre ist ja was von unter der Bettdecke.

00:21:29: alle drei sind genau gleich.

00:21:31: Ich stelle mir den heiligen Geist vor wie ein Geist bis zu dem was Sie jetzt gerade geschildert haben haben wir auch sie im Prozess durchlaufen?

00:21:40: Wie ist der zustande gekommen?

00:21:41: Wie hat sich der bei Ihnen gezeigt?

00:21:46: Zwei schöne Fragen, die ich glaube ich unterscheiden würde.

00:21:48: Auch indem wir hier mit dem Thema sitzen.

00:21:51: Also wie er zustandegekommen ist, würde ich jetzt von heute aus beschreiben.

00:21:55: Da hat der Heilige Geist sehr wirken müssen oder auch so führen.

00:21:59: Ich denke manchmal... Was hat er sich mühlen müssen also mich von da wo ich sozusagen war bis er mich dann irgendwie in diese da wo jetzt sitze.

00:22:11: Hoffentlich wollte Willa mich da.

00:22:13: Aber ja, ich glaub schon.

00:22:15: Deswegen hab' ich's ja auch besprochen.

00:22:18: Könnt sie das noch ein bisschen?

00:22:19: Das kann irgendwie gar nicht anders.

00:22:21: Es ist jetzt kein logischer oder zwingender Weg der sich irgendwie ergibt aus irgendwas wo ich herkomme.

00:22:29: Ich würde mal sagen, der Grund des Ursache ist der heilige Geist.

00:22:34: Haben Sie?

00:22:35: Aber Wieg ist eine andere Frage.

00:22:36: Genau!

00:22:38: Wie sich das gezeigt hat, mich würde interessieren.

00:22:41: Haben Sie das gelesen?

00:22:42: Haben sie sich mehr damit beschäftigt oder waren das auch... Ich sag jetzt mal Erfahrungen!

00:22:48: Oder war es beides was?

00:22:49: Ja, beides.

00:22:50: War's ein Austausch von... Unterschiedliche

00:22:51: Phasen.

00:22:52: Erstmal war eben irgendwie auch ich hab im Elternhaus so ganz viel Zutrauen zur Schöpfung zum... Ja, auch zu der Natur ein bisschen.

00:23:03: Also so einen Vertrauen aber nicht explizite Kirchlichkeit sehr grundgelegt ist.

00:23:09: und dann gab es diese Religionslehrerin und dieses Betenüben.

00:23:13: und da gab's eine Phase wo ich so reflexiv eher das über die philosophischen Fragen also über so Grenzfragen eigentlich was ist das Ende des Raumes?

00:23:22: Was ist nach dem Tod?

00:23:24: Also so dieses an die Grenze denken Und da an dieser Grenze etwas verweilen.

00:23:30: Ich glaube, das ist philosophisch wahrscheinlich oder?

00:23:32: Es ist jedenfalls die Zwischenphilosophie und Mystik.

00:23:34: An der Schnittstelle habe ich irgendwie gemerkt, aha!

00:23:37: Das ist für mich sehr wichtiges.

00:23:39: In der Phase war ich mal in Tisei.

00:23:42: Kennen Sie Tisee?

00:23:42: Ja.

00:23:43: Und damals fand ich alles viel zu emotional.

00:23:48: Also dieses Gesinge hat mir gut gefallen aber ich dachte dass es ja gar nicht hell wach.

00:23:52: Ich muss doch meinen Geist dabei haben.

00:23:56: Nachher hab ich irgendwie viel besser verstanden, was da Schönes passiert.

00:24:00: Aber das war so diese Phase.

00:24:01: und dann habe ich ... Was war denn eigentlich?

00:24:07: Ja, da habe ich versucht, mich ärgere Kontra ausbeignatzt von Loyola also dass man versucht der eigenen Tendenz um wir bisschen mit Absicht etwas entgegenzusetzen.

00:24:16: Dann habe ich alten Pflege gelernt und versucht wirklich mehr mit Händen und weniger mit dem Kopf in diese schöpferischen Lebensprozesse einzufinden und da meinen Teil zu haben.

00:24:28: Und dann habe ich es anders kennengelernt, diese ganze Leiblichkeit Gott im Leib, Gott ohne Worte oder mit einer anderen Sprache andere Ausdrucksformen auch wieder zwischen Leben und Tod.

00:24:41: Alles das ging dann in den Theologiestudium über jetzt sehr stark abgekürzt gesagt und da war's dann wieder auf eine andere Weise Kirchliche Praxis, die ganze Theologie.

00:24:52: Aber auch habe ich kennengelernt eben Stundengebet.

00:24:57: Witzigerweise hab' ich in dieser Erzählung jetzt meine eigene Taufe vergessen?

00:25:02: Ist interessant!

00:25:04: Gut also wahrscheinlich vergesse ich in der Erzählungen ganz viel ganz wichtiges was der heilige Geist gemacht hat.

00:25:10: Was jetzt viel entscheidender ist als was mir einfällt.

00:25:13: Aber ich war nämlich nicht getauft als Kind und bin mit einem jungen Erwachsenenalter erst getauft worden.

00:25:18: Und da fing es eigentlich an, dass ich den Lektorin wollte in Kinderkohr hatte also so dieses kirchliche Leben geteilt habe.

00:25:24: Und irgendwann habe ich gemerkt auch nicht ganz gleich und gerade, dass sich vielleicht für ein Ordensberuf das was meins ist?

00:25:35: Und hab dann so gesucht und bin schlussendlich und wollte ... Also schon fast klischeehaft Irgendwie so ein ganz strenges lateinisch singendes Kloster.

00:25:46: Mit am liebsten auch wissenschaftlich arbeitenden Frauen, also ich habe irgendwie gesucht sind Kirchenräume liturgisch für mich ernsthaft genug und macht da irgendjemand auch zum Beispiel Patrologie, so war mein Suchschema.

00:25:58: aber ich hab ihn dann bei Marie-Avart gelandet und

00:26:02: vielleicht ganz kurz erst Schildern wär Maria Wahrt.

00:26:05: Und damit ihr bei Ignatius, ne?

00:26:07: Ja genau deswegen!

00:26:09: Maria Wart eine mutige Frau im siebzehnten Jahrhundert also es am Ende vom sechzehn geboren.

00:26:15: im sevzehnden Jahrhundert hat sie versucht auch noch vielen ist ein anderes Kloster.

00:26:21: erst hat sie lange jetzt Suchzeit gebraucht bis sie ihre Berufung verstanden hatte einen Frauenorden nach dem Vorbild des Jesuitenordens zu gründen Was Sie zu Ihren Lebzeiten, also sie hatten Anfang gesetzt.

00:26:34: Aber wir haben die Konstitutionen, die vollen, ziemlich vollen bis auf diesen Unterschied das Geschlechts wie es so schön heißt jetzt erst Anfang dieses Jahrtausends bekommen.

00:26:47: Also da liegen vierhundert Jahre dazwischen.

00:26:50: Es war auch eine lange Geschichte.

00:26:54: Und ich glaube, sie begleitet uns immer noch.

00:26:56: Aber sie hat eben diesen Anfang gesetzt, ist von England nach Europa gekommen, da war Katolikenverfolgung und hat immer wieder im Gespräch dann mit dem Papst auch mithilfe vieler Jesuiten diese Berufung versucht ins Werk zu setzen.

00:27:14: Es sitzt eine ganz interessante Zeit.

00:27:16: Wir haben jetzt diese Gemeinschaft die Konstitution.

00:27:19: in Grunde sind wir mit der Kirche irgendwie in einer Situation wo da nicht mehr so diese Spannung ist zwischen diesem Gründungsimpuls und dem, was Kirche im Moment sich auch wünscht.

00:27:30: Wünnt sich solche Gemeinschaften gerade von Frauen?

00:27:33: aber die Berufungen junge Frauen treten nicht in großen Zahlen ein also es offenbar nicht die große Zahl.

00:27:41: wie führen wir das denn jetzt weiter?

00:27:43: Das braucht eigentlich die Welt.

00:27:45: Was will Gott von uns?

00:27:48: Im Moment sind wir wieder an einem Punkt wo Maria wart hin wollte Alles andere als an dem Punkt, dass wir wissen was wir jetzt als nächstes tun müssen.

00:27:59: Schon interessant!

00:28:11: Wie kann man das jetzt in Relation setzen zum Heiligen Geist?

00:28:14: Also was ist jetzt notwendig in einem weltlichen Kontext?

00:28:19: wo sagen sie es?

00:28:21: aber eine Führung des Heiligen geistes.

00:28:23: die sehen jetzt die nächsten Schritte.

00:28:25: bleibt das immer für Sie persönlich auf Sie bezogen oder kann man dies auch für eine Gemeinschaft festmachen?

00:28:31: Hoffentlich bezogen ja Nee, das ist einer von den Dingen die ich immer noch lerne und die ich bei meinem Wachsen an die Gemeinschaft lerne.

00:28:41: Dass es auf die ganze Gemeinsach bezogen ist.

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